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Santorin - Wanderreise 04.05.2018 - 11.05.2018

Santorin – Wanderreise 04.05.2018 – 11.05.2018

Vielen ist sie bekannt von Postkarten, andere wiederum konnten einen Blick von Kreuzfahrtschiffen auf sie erhaschen, doch wir - unsere Wandergruppe vom ReiseCenter Schaffranek - haben die Kykladeninsel Santorin persönlich erwandern und damit ihre facettenreichen Seiten kennenlernen dürfen.

Am Freitag Morgen um 6 Uhr startete unsere Gruppenreise in Kronach. Nachdem die restlichen Teilnehmer in Kulmbach und Bayreuth zugestiegen waren, fuhren wir mit einem Bus der Firma Rabenstein gen Süden zum Flughafen München. Von dort aus flogen wir 2,5h mit der Fluggesellschaft Condor Richtung Santorin. Dort angekommen erwarteten uns bereits Elefteria - von unserer örtlichen Agentur vor Ort - sowie Nicoletta, unsere Wanderführerin, die uns die nächsten Tage begleiteten wird und bereits unsere Wandertour im vergangenen Jahr begleitet hat. Vom Flughafen aus fuhren wir ca. 20 Minuten zu unserem sehr schönen Hotel Santo Mira Mare 4* in welchem wir herzlich empfangen wurden.

Unsere erste Wanderung führte uns vom Hotel in Perivolos, entlang der Uferstraße mit süßen, kleinen landestypischen Tavernen nach Perissa. Von hier aus ging es für uns einen kleinen, steilen Pfad hinauf zum Mésa Vounó, welchen wir bereits einen Tag zuvor bei unserem Transfer vom Flughafen zum Hotel vom Bus aus sehen konnten. Bevor wir unser erstes Ziel „Alt-Thera“ erreichten, legten wir noch einen Fotostopp an der hoch oben, mitten an einer Felswand gelegenen, kleinen weißen Kapelle „Panagia tis Katefianis“ ein. Von hier aus konnten wir unseren Blick über einen Teil der Insel sowie über den Ort Perissa schweifen lassen, welch ein fantastischer Ausblick der sich uns hier bot! Nach einer Pause ging es dann weiter nach „Alt-Thera“ – zu den sehenswerten Ausgrabungen der antiken Stadt. Nach einer interessanten Besichtigung ging es abwärts Richtung Kamari – der Ort welcher vor 40 Jahren die ersten Badeurlauber anlockte und heute die meisten Hotels, Pensionen und Tavernen aufweisen kann. Bevor wir Kamari erreichen konnten, legten wir noch einen weiteren Fotostopp an der kleinen Kapelle Ágios Nikólaos mit ihrer typisch blauen Kuppel ein, und hatten auch hier einen schönen Blick über Kamari. Anschließend stiegen wir den restlichen Teil des Mésa Vounó herab. Der weitere Tag stand uns anschließend zur freien Verfügung.

Am Sonntag führte uns unsere Wanderung von St. Antonio im Norden Santorins, entlang der Caldera mit ihren beeindruckenden Felsformationen und Gesteinen vorbei an der Kapelle Profitis Ilias nach Imerovigli. Die Mutigen unserer Gruppe hatten hier die Gelegenheit die Kraterrandgasse hinunterzusteigen um zum Skaros-Felsen zu gelangen, auf dem die Ruine einer kleinen Burg steht. Über einen schmalen Weg gelangten wir dann außerdem noch zur Kapelle Agía Theosképasti, die sich auf der Rückseite des Skaros-Felsen befindet. Anschließend führte unsere Wanderung nach Firostefani bis hin nach Fira mit den vielen, weiß gekalkten Hotelanlagen und Lädchen die direkt am Kraterrand gebaut wurden. Zum Abschluss unserer heutigen Wanderung ließen wir es uns im Restaurant „Dianysos“ in Fira gut gehen, in welchem wir, vorzügliche landestypische Vorspeisen und Gerichte genießen konnten.

Am Montag stand uns der Vormittag zur freien Verfügung. Einige nutzen die Gelegenheit die nähere Umgebung des Hotels zu erkunden. Gegen Mittag holte uns unsere Wanderführerin Nicoletta am Hotel ab um mit uns zum Hafen Athinios zu fahren. Von dort aus segelten wir mit dem Schiff „Afrodite“ zur Lavainsel „Nea Kameni“. Der dortige Vulkan ist immer noch aktiv, was wir anhand schwefelhaltiger, nach faulen Eiern riechenden Dämpfen feststellen konnten. Im Anschluss legten wir noch einen Zwischenstopp nahe der Insel „Palea Kameni“ ein, wo die Möglichkeit bestand in den „heißen Quellen“ zu baden. Danach fuhren wir weiter zur Schwesterninsel Thirasia. Dort legten wir in einer kleinen Bucht vor Anker und genossen bei herrlichem Sonnenschein unser Abendessen, bevor wir uns auf den Weg nach Oia machten. Kurz vor Oia angekommen, wurde ebenfalls der Anker geworfen. Bei traumhafter Kulisse konnten wir zum krönenden Abschluss des heutigen Tages einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Am Dienstag ging es für uns von Emborio einem Dorf im inneren der Insel mit seinen schönen kykladischen Architekturformen, über das höchstgelegene Dorf der Insel „Pyrgos“ mit einer kleinen Burg auf dem höchsten Punkt in die größte private Weinkellerei der Insel „Koutsoyianopoulos“. Dort besichtigten wir das Weinmuseum und hatten danach noch die Gelegenheit an einer Weinprobe teilzunehmen.

Der Mittwoch stand den Gästen zur freien Verfügung oder alternativ hatten Sie die Möglichkeit die Ausgrabungsstätten von Akrotiri zu besichtigen. In der Nähe der Ausgrabungsstätte befindet sich fußläufig gut erreichbar der „Red Beach“ welcher seinen Namen durch seine in verschiedensten Rottönen schimmernden Steilwand erhielt. Ebenfalls gut zu Fuß konnten wir in kurzer Entfernung von der Ausgrabungsstätte den Ort Akrotiri erreichen, wo wir in einer kleinen Taverne eine kurze Rast einlegten, bevor es frisch gestärkt zum Hotel zurückging.

Am letzten Tag unserer Reise startete unsere Tour wie bereits am Sonntag von St. Antonio. Von dort aus liefen wir einen rot-weiß markierten Pfad entlang, der uns an einer „Kantina“, einer Erfrischungsbar, vorbeiführte. Weiter ging es entlang der Kraterwand. Immer wieder bot sich uns ein wunderbarer Blick auf die Caldera, die Kreuzfahrtschiffe und auf das offene Meer. Schließlich erreichten wir die Kapelle Timios Stavros. Hier konnten natürlich wieder Fotos gemacht werden, denn von hier aus bot sich uns ein toller Blick auf das Meer sowie auf die Stadt Oia, die hoch oben auf der Kraterwand ragt. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir Oia. Hier konnte jeder auf eigene Faust die Stadt erkunden. Den geplanten Sonnenuntergang sahen wir von hier aus leider nicht, da es bewölkt war. Aber nichts desto trotz war es ein gelungener Tag, der jedem in Erinnerung bleiben wird.

Fazit: Santorin ist eine Insel voller Überraschungen, die es sich zu erwandern lohnt.

Ihre Reisebegleitung: Franziska Langheinrich

Wie beurteilen Sie?
Reiseunterlagen1,41
Bustransfer München1,12
Fluggesellschaft Condor/Air Baltic2,12
Reisebegleitung Franziska Langheinrich1,31
Hotel Santo Miramare1,47
Verpflegung im Hotel1,39
Essen Taverne1,19
Weinmuseum / Weinprobe2,35
Bus vor Ort1,38
Wanderführerin Nicoleta2,19
Schiffstour Kameni/Therasia1,13
Essen auf dem Schiff1,47
Schwierigkeitsgrad der Wanderung2,41
Gesamteindruck1,75
Preis-Leistungsverhältnis 1,87