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Schön war´s

Unser Schaffranek-Express am Dienstag, 09.07.2019

 

Kehlheim, die MS Renate, der Donaudurchbruch – Schifffahrt Regensburg – Besuch Regensburg

Vielen Dank für den schönen Bericht, unsere Reporter auf dieser Reise, Horst Wunner:

 

 

Schaffranek-Express 2019

 

Kulmbach.   Erhaben steht die Befreiungshalle hoch über de europäischen Strom, der felsige Donaudurchbruch ganz nahe und später der Blick auf Kloster Weltenburg. Die Silhouette der UNESCO-Welterbe-Stadt Regensburg fasziniert und das alles vom Schiff aus. Dazu ein Besuch bei der Fürstin. Wer mit dem Schaffranek-Express unterwegs ist, und das tun viele gerne, erlebt Abwechslung und Entspannung, die begehrte Fahrt ist Treffpunkt für alte Bekannte und neue Freundschaften.

Sonne undWolken, ideales Wetter, begleiten die über 200 Reisenden vier Stunden lang auf dem noblen Fahrgastschiff „Renate“ mit wunderschönen Aussichten und dem Dahingleiten wie auf einer Sänfte. Bei 15 kmh die pure Entschleunigung, die Kumbacher lehnen sich zurück und träumen ein bisschen. Vom Kloster Weltenburg über Kehlheim mit Stadtführung bis zum Bischofssitz: Geschichtsträchtig und dem Eintauchen in Jahrhundert alte Vergangenheit. Regensburg erweist sich als Juwel für Entdecker, manche schlendern einfach durch die Gassen, genießen die Historie in vollen Zügen. Und denen, die den Adel mögen, öffnen sich sonst verschlossene Türen: Den Besuch im Schloss St. Emmeram derer von Thurn und Taxis ermöglicht Schaffranek. Die belesene Valentina führt erst durch den acht Hektar großen Park ins Innere des imposanten Bauwerks mit dem fürstlichen und dem musealen Teil bis zum herrlichen Gewölbe-Kreuzgang.

Auf roten Teppichen schreiten die Oberfranken durch eine kleine Zahl der insgesamt 917 Räume, sind gefesselt vom bewohnten Prunk und und der Pracht. In Gold und Silber erstrahlen die Zimmer,von der Decke herab ein üppiger Kronleuchter aus venezianischem Glas, darüber Fresken. Und sogar eine Kapelle bergen die Gemächer. Ihre Durchlaucht Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ist anwesend, wird aber nicht gesichtet. Schade, was bei einem Gespräch sicherlich interessant gewesen wäre, weil Thomas Gottschalk, der gebürtige Kulmbacher, Verbindungen zur blaublütigen Familie hat. Staunen ist bei dem Rundgang angesagt:  Wer kann schon ein Original-Fundstück aus Stein aus dem 1. Jahrhundert nach Christi vorweisen oder ein großes Treppenhaus aus teuerstem Carrara-Marmor mit Intarsien.

An Bord des Schiffes die gewisse Leichtigkeit des Seins für einen Nachmittag, lockerer Plausch und Witz. Eine lustige Runde ist die Gruppe Knörrer aus Kulmbach und Danndorf, Marlene arrangiert seit sechs Jahren die Fahrt. Sie kommen zu Neunt, „weil man bei Schaffranek gut aufgehoben ist und sich wie in einer Familie fühlt“. Schön sei auch, so Marlene, mal wieder Bekannte nach einem Jahr zu treffen, „vom kleinen Weißen Main zur großen Donau ist doch ein Erlebnis“. Auf die Frage, ob man nächstes Jahr wieder dabei ist ist, die schnelle Antwort: Natürlich. Urgesteine von Beginn an sind die beiden Malteser Heinz Mayer und Hans Rehwinkel, seit knapp 20 Jahren präsent. Haben auf den Trips vom Spreewald bis Passau, und von Rüdesheim bis zum Bodensee dafür gesorgt, dass die Reisenden bei gesundheitlichen Problemen schnell Hilfe bekommen. Mal was Schlimmeres und auch mal Kurioses sei auch vorgekommen, darüber wollen sie aber nicht reden. „Bei knapp insgesamt 10.000 Teilnehmern in all der Zeit ist das normal“. Ihr Credo:  Möglichst unauffälig helfen und diskret.

Eine von der „jüngeren“ Generation ist Petra aus Kirchleus, die mit Ehemann Thomas unterwegs ist. Die zwei waschechten Berliner sind in Franken heimisch geworden, haben aus der Zeitung von vor vier Jahren vom Termin erfahren. Und gleich bei der Tombola eine Freireise gewonnen. „Seitdem halten wir uns den Tag im Kalender frei“, sagt Petra undThomas fügt an: „Det is dufte“. Auch heuer hat es wieder glückliche Gesichter bei der Tombola gegeben: Den 1. Preis, eine Fahrt für zwei Personen im Schaffranek-Express 2020, gewann Reiner Lindner aus Wilmersreuth, über den 2. Preis, eine Person umsonst, durfte sich Inge Kaske aus Höferänger freuen.

Reisebüro-Chef Stefan Schaffranek nannte die Fahrten „eine Herzensangelegenheit für mich und mein Team“. Der Schaffranek-Ecpress gehöre zum festen Bestandteil des breit gefächerten Gruppenangebots und sei wegen der großen Teilnehmerzahl was ganz Besonderes im Jahresablauf.

Horst Wunner

Info. Am Donnerstag, 26. September, biete Schaffranek die gleiche Reise an.

 

Kristin und Stefan Schaffranek überreichen die beiden Hauptgewinne an Reiner Lindner und Inge Kaske.
Heinz Meyer und Hans Rehwinkel, unsere beiden Malteser, die unsere Großaktionen seit Jahren begleiten.