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Namibia – Botswana – Simbabwe

17.06. – 29.06.2018

 

Am Sonntag, 17. Juni um 13 Uhr machte sich unsere Gruppe des ReiseCenter Schaffranek voller Vorfreude auf die große Reise - nämlich nach Namibia, Botswana und Simbabwe. Aber zuerst einmal fuhr uns die Firma Rabenstein nach Frankfurt. Dort wartete die South African Airways auf uns, die uns pünktlich um 20:45 Uhr nach Johannesburg brachte. Von dort aus ging es weiter nach Windhoek, Namibia, wo wir um 11:25 Uhr am Montagmittag ankamen. Nachdem wir die Einreiseformalitäten erledigt hatten und unsere Koffer in Empfang genommen haben, wartete auch schon unser langjähriger Reiseleiter Mark auf uns. Schnell noch zum Geldwechsel und dann ab in den Bus. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt und einem Supermarktstopp in Windhoek kamen wir am Nachmittag in unserer ersten Unterkunft, der Elisenheim Gästefarm an. Nach dem Zimmerbezug erkundeten die ersten Gäste schon die nähere Umgebung, während andere sich gemütlich bei einem kühlen Getränk auf die Terrasse setzten. Beim gemeinsamen Abendessen lernten wir uns schon einmal besser kennen. Nach der langen Anreise gingen wir diesen Abend früh schlafen.

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem guten Frühstück unsere Tour.  350 km lagen diesen Tag vor uns. Unser Ziel war die Toshari Lodge, wenige Kilometer vor dem Etosha Nationalpark. Nach mehreren Stopps in Okahandja, Otjiwarongo und Outjo kamen wir nachmittags in der Lodge an. Nachdem Zimmerbezug nutzten einige die Gelegenheit den Pool zu testen, andere machten sich auf Erkundungstour und der Rest setzte sich wieder gemütlich im Garten zusammen. Beim Abendessen testen wir erstmals die gute einheimische Küche.

Am Mittwoch ging es dann endlich richtig los. Total gespannt fuhren wir in den Etosha Nationalpark zu unserer ersten Tierbeobachtung. Kaum angekommen begegneten uns die ersten Tiere. Das war schon ein echtes Highlight, denn es waren Hyänen. Hyänen sind eigentlich nachtaktiv und man sieht sie tagsüber sehr selten. Der Tag fing also schon mal gut an. Auf unserer weiteren Fahrt durch den Park sichteten wir Zebraherden, die zum Wasserloch zogen. Gnus, die am Wegrand lagen, Springböcke und Antilopen. In der Etoshapfanne hatten wir sogar das große Glück und haben Löwen gesehen. Auf dem Weg zum Ausgang sichteten wir dann auch noch einen einsamen Elefanten. Total begeistert ließen wir den Tag beim schmackhaften Abendessen Revue passieren.

Am nächsten Tag hatten wir wieder einen weiten Weg vor uns. 600 km fuhr uns unser Reiseleiter und Fahrer, über Outjo, Otjiwarongo, Okahanja und Grootfontein nach Rundu. Unterwegs überschritten wir die sogenannte Rote Linie und  waren somit schlagartig in Afrika pur. Links und rechts einheimische Dörfer, die Einheimischen, die zum Wasser holen gingen oder unter Bäumen im Schatten saßen. Spätnachmittags erreichten wir unserer nächste Lodge, die Kaisosi River Lodge direkt am Kavango Fluss. Obwohl wir den Tag eigentlich nur im Bus verbrachten, waren wir doch ziemlich geschlaucht von den vielen Eindrücken der Fahrt.

Freitag nach dem Frühstück ging es weiter, heute nur 200km, in die Mahangu Safari Lodge. Wir kamen gegen Mittag schon auf der Lodge an. Bei einem kleinen Mittagsnack auf der Terrasse direkt am Okavango Fluss konnten wir schon die ersten Flusspferde hören und sehen. Auf der anderen Seite des Flusses konnten wir die Tiere beobachten. Wir saßen dort den ganzen Nachmittag, bevor wir am Abend zu einer Bootsfahrt aufbrachen. Bei der Fahrt in den Sonnenuntergang konnten wir die ersten Krokodile und Wasserbüffel beobachten. Außerdem sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Okavango Fluss, bevor wir unser Abendessen auf der Terrasse der Lodge einnahmen.

Der Samstagmorgen begann mit einer Frühstücksbootsfahrt. Auch hier sahen wir wieder zahlreiche Wasserbüffel, einige Flusspferde und viele Vögel. Der Vormittag stand zur freien Verfügung. Einige Gäste erkundeten die Umgebung der Lodge, beobachteten Vögel oder saßen wieder auf der schönen Terrasse um Tiere zu beobachten. Am Nachmittag starteten wir dann zu einer Jeepsafari in den Mahango Wildpark. Kurz nach dem Eingang konnten wir schon die ersten Springböcke sehen. Es gab auch wieder eine Premiere: wir hatten die ersten Giraffen entdeckt. Ständig auf Ausschau nach den Tieren fuhren wir mit den Jeeps durch den Park. Wir entdeckten Springböcke, Warzenschweine, Wasserbüffel, Affen, Elefanten und Giraffen. Auf dem Weg zum Ausgang erlebten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ganz begeistert gingen wir wieder zum Abendessen und mussten anschließend natürlich unbedingt das Fußballspiel Deutschland – Schweden anschauen.

Am Sonntag hieß es Abschied nehmen von dieser schönen Lodge und es ging weiter durch den Caprivi Zipfel, 340 km fast nur gerade aus bis nach Katima Mulilo. Dort mussten wir unseren Bus stehen lassen und auf ein Boot umsteigen, da die Lodge auf einer Insel  im Zambezi liegt. Dort angekommen erwartete uns eine tolle, moderne Lodge, die erst 2017 eröffnet worden war. Nach dem Zimmerbezug nutzen manche die Gelegenheit in den Pool zu springen, machten eine Bootsfahrt zur Vogelbeobachtung oder man traf sich wie so oft an der Bar auf einen Gin Tonic. Wir ließen uns das Abendessen schmecken und den Abend gemütlich ausklingen.

Montag. Wir waren bereits eine Woche unterwegs und hatten schon sehr viel erlebt und gesehen. Nun ging es an diesem Tag weiter nach Botswana. Der Grenzübergang verlief reibungslos und wir kamen schnell durch bis Kasane. Kaum hatten wir die Grenze überfahren, bekamen wir auch schon die ersten Elefanten am Straßenrand zu sehen. Gegen Mittag kamen wir in der Chobe Safari Lodge direkt am Chobe Fluss gelegen an. Wir genossen erstmal einen Gin Tonic auf der Terrasse, bevor wir die Zimmer bezogen. Am Nachmittag erwartete uns dann eine Bootsfahrt. Wir konnten hautnah die Elefanten beim Fressen und die Flusspferde beim Baden beobachten. Zum Abschluss hatten wir an Land sogar noch einen Leoparden entdeckt. Voller Freude und Aufregung trafen wir uns beim Abendessen. Es gab ein riesen Buffet, man wusste gar nicht wo man mit dem Essen anfangen sollte. Nach unserem allabendlichen Gin Tonic gingen wir zufrieden ins Bett.

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir noch einmal zu einer Bootsfahrt. Bei dieser Fahrt sahen wir überwiegend Flusspferde die im Wasser schliefen, Büffel die fraßen, eine Herde Springböcke am Ufer, einige große Krokodile konnten wir hautnah erleben und schlussendlich sahen wir doch noch zwei Elefanten, die es ans Wasser zog. Den Nachmittag nutzten wir um uns nach den vielen Tierbeobachtungen am Pool zu entspannen J Einige erkundeten auch einmal die Stadt Kasane, die fußläufig erreichbar war. Beim Abendessen trafen wir uns dann alle wieder und tauschten unsere Eindrücke und Erlebnisse aus.

Am Mittwoch ging es dann weiter zu unserem letzten Ziel: die Victoria Wasserfälle in Simbabwe. Auch hier verlief der Grenzübergang reibungslos und relativ schnell. Einige Gäste hatten einen Hubschrauberrundflug über die Wasserfälle gebucht. Vom Hubschrauber aus bekamen wir die ersten atemberaubenden Eindrücke der Wasserfälle aus der Luft. Weiter ging der Flug noch über einen Teil des Mosi-oa Tunya Nationalpark, wo wir Flusspferde, Krokodile, Elefanten, Zebras und Giraffen von oben entdecken konnten. Bereits jetzt schon total begeistert landeten wir wieder sicher am Boden und wir fuhren in die Ortschaft Vic Falls um uns dort die Wasserfälle anzusehen.  Hier waren wir wieder schlagartig in einer anderen Welt, voll vom Tourismus. Von der Ruhe und Entspannung in der Tierwelt der letzten Tagen war hier nichts mehr zu merken. Auf eigene Faust besichtigten wir die Wasserfälle von verschiedenen Aussichtspunkten. Wir bezogen am späten Nachmittag unsere Zimmer in der Ilala Lodge und gingen ein letztes Mal gemeinsam zum Abendessen. Bei einem Abschiedsdrink in gemütlicher Runde ließ unser Reiseleiter Mark die letzten 11 Tage noch einmal Revue passieren und wir tauschten uns über die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen aus. Leider mussten wir uns dann auch allmählich von Mark verabschieden. Er hat uns sein südliches Afrika mit einer Begeisterung und voller Überzeugung näher gebracht. Seine spannenden Erzählungen über Afrika, die Menschen, Politik und das Leben ließen die teilweise langen Busfahrten wie im Fluge vergehen.  Ein herzliches Dankeschön nochmal an dieser Stelle.

Donnerstag war Abreisetag aus dieser ganz anderen Welt. Wir konnten noch gemütlich Frühstücken, bevor uns ein Transferbus zum Flughafen Vic Falls brachte. Um 13:30 Uhr flogen wir mit South African Airways via Johannesburg zurück nach Frankfurt, wo wir am Freitagmorgen um 06:30 Uhr sicher landeten. Wir waren wieder in der Zivilisation angekommen. Die hektische deutsche Mentalität war sofort am Flughafen zu spüren.  Nach dem wir alle unsere Koffer wieder hatten, brachte uns die Fa. Rabenstein wieder gut nach Hause. Am Vormittag kamen wir gut in Kulmbach an und wir waren uns alle einig: wir hatten 12 wunderschöne, erlebnisreiche Tage in Afrika, die man so schnell nicht vergessen wird erlebt.

Ihre Reisebegleitung

Simone Bär

 

IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!!

 

Rundreise Namibia – Botswana – Simbabwe

 17.06-29.06.2018

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Informationsabend 1,50
Reiseunterlagen: 1,30
Bustransfer nach Frankfurt: 1,75
Fluggesellschaft South African Airways: 1,88
Reiseleitung Mark Wiechmann: 1,38
Reisebegleitung Simone Bär: 1,38
Elisenheim Gästefarm: 1,88
Toshari Lodge: 1,88
Kaisosi River Lodge: 2,43
Mahangu Safari Lodge: 2,00
Zambesi Mubala Lodge: 1,50
Chobe Safari Lodge: 1,88
Ilala Lodge: 1,29
Bus vor Ort: 2,25
Gesamteindruck: 1,66
Preis-Leistungsverhältnis:  2,38
Gesamt 1,77