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Madeira Entspannen und Entdecken auf der „Insel des ewigen Frühlings“

Unsere Gruppe startete am 05.06.2018 am Flughafen Nürnberg mit Germania nach Funchal.

Germania, vermutlich aktuell die beste Airline die man im Charterbereich buchen kann, angenehmer Sitzplatzabstand, 2 Getränkerunden sowie eine warme Mahlzeit inkludiert.

 

Am Flughafen von Funchal, der für den Piloten aufgrund der kurzen Landebahn als sehr anspruchsvoll gilt, kam die Maschine pünktlich an.

 

Unser örtlicher Guide, Oliver Hoppe, der auch unsere Wandertouren begleitet – erwartete uns bereits nach der Gepäckausgabe um mit uns zum Hotel Calheta Beach im Westen der Insel zu fahren und den Reiseteilnehmern erste Eindrücke von Funchal, den unterschiedlichen „Klimazonen“ und den madeirensischen Gepflogenheiten  zu vermitteln.

 

Nach dem abendlichen Welcome-Drink konnten die Gruppenteilnehmer das vielfältige und abwechslungsreiche Buffet im Hotel genießen.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück stand am zweiten Tag der Reise entspannen auf dem Plan. Viele Gruppenteilnehmer nutzten die Gelegenheit, vom Hotel aus einen kurzen Spaziergang durch Calheta zu unternehmen.

Über einen steilen Fußweg, vorbei an zahlreichen Wasserläufen, durch Bananenplantagen erreichte man einen schönen Aussichtspunkt mit traumhaften Blick über die Bucht von Calheta.

Begleitet von 1000den Eidechsen, kommt man über einen Rundweg oberhalb des Hotels wieder zurück in den Ortskern von Calheta mit seinem Zuckerrohrmuseum, in dem man die Verarbeitung, den Handel und die Geschichte des Zuckerrohrs bestaunen kann. Im Anschluss bestand noch genügend Zeit, die Annehmlichkeiten des Hotels zu genießen und den Tag an der Bar ausklingen zu lassen.

 

Der nächste Tag stand voll und ganz für einen Entdecker-Ausflug in die Hauptstadt Madeiras, nach Funchal zur Verfügung.

Der botanische Garten bot allen Natur- und Blumenliebhabern die Möglichkeit, sich über Nutzen und Aussehen in einer geeigneten Klimazone fortzubilden.

In Monte startet eine der bekanntesten Attraktionen Madeiras – die Korbschlitten, die mit einfachsten Mitteln von den „Steuermännern“ gen Tal gesteuert werden.

Keine ungefährliche Geschichte, muss man doch den Verkehr in den schmalen Gässchen immer im Auge behalten.

 

Mit der Markthalle und dem Stadtkern mit zahlreichen Kirchen und wunderschön gestalteten Plätzen kamen weitere Highligts an diesem Tage dazu.

Am späten Nachmittag lud unser örtlicher Guide zu einer Weinverkostung der unterschiedlichen Variationen des Madeira-Weins in einem alten Weingut mitten in der Stadt.  

 

Der Freitag und der Samstag standen erneut zur freien Verfügung, den ein Teil der Gruppe nutzte, um auf eigene Faust erneut nach Funchal zu fahren und den tropischen Garten zu besuchen.

Dieser ist ebenfalls äußerst interessant und bietet eine erweiterte Auswahl an Pflanzen, die in den tropischen Regionen beheimatet sind.

Der andere Teil der Gruppe nutzte die freie Zeit im Hotel oder besuchte mit unserer Reisebegleitung ein altes Landgut, welches mitten in einer Bananenplantage liegt und

mit seiner kleinen Kapelle an einem wunderschönen Sonnenhang und einem tollen Ausblick gelegen ist.

 

Am Sonntag folgte dann unser zweiter Ausflug, eine Inselrundfahrt im Osten der Insel. Über die Korbflechterei in Camacha, die zahlreiche Touristen besuchen folgte die Auffahrt zum Pico Ruivo, dem höchsten Punkt Madeiras.

Angekommen am Gipfel riss der Himmel etwas auf und so konnte man zumindest erahnen, welch spektakulärer Blick an den wenigen Tagen ohne Hochnebel und Wolken man hier erhaschen könnte.

Das Wetter auf Madeira kann man aufgrund der Lage im Atlantik ohnehin schwer voraussagen. So war es des Öfteren der Fall, dass während in Funchal starke Bewölkung vorherrschte, im Westen der Insel die Sonne schien. Auf dem Rückweg führte uns die kurvenreiche Straße durch die wunderschönen Orte Santana, Porto da Cruz und Machico bis hin zum östlichsten Punkt der Insel, Ponta de Sáo Laurenco.

Unterwegs konnte man mit einer kleinen Wanderung zum Aussichtspunkt Balcoes, der durch die wunderschöne, grüne Landschaft Ost-Madeiras führt einen traumhaften Blick auf die zerklüftete Landschaft im Nordosten der Insel werfen. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung eines alten Madeira-Hauses, die heute fast nicht mehr gebaut werden bzw. nicht mehr bewohnt sind.

 

Nach einem anstrengenden Tag führte der Weg zurück vorbei an Funchal durch die zahlreichen, in der jüngeren Vergangenheit angelegten Tunnelsysteme der Insel.

Diese waren dringend von Nöten, um den Weg von OST nach WEST von 7 Stunden über die kurvenreichen Gebirgsstraßen auf ca. 1 Stunde zu verringern.

 

Madeira ist ebenfalls ein Mekka für Liebhaber von Meerestieren. Das Wasser bricht sich an der Insel und so entsteht auf der Südseite der Insel ein strömungsfreier Kegel, der Heimat und Ruhebereich für viele Meeressäuger bietet. Auf unserem Ausflug haben wir Delfine beim „tümmeln“ beobachten können und kamen einem Brydewal mit Nachwuchs sehr nahe.

Ein beeindruckendes Erlebnis, welches jedem Urlauber dringend empfohlen werden sollte. Hierfür ist auch kein weiter Weg von Nöten, denn die Ablegestelle befindet sich unmittelbar neben unserem Hotel.

 

Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen von Olli und seiner Insel. Am Nachmittag ging es mit der Germania zurück nach Nürnberg und von dort sicher zurück mit dem Bus nach Hause.

 

Alexander Dupke

Ihre Reisebegleitung

Wie bewerteten unsere Reisegäste die Reise:

1=sehr gut /5=mangelhaft

Reiseunterlagen: 1,20
Bustransfer Nürnberg: 2,20
Fluggesellschaf Germania: 1,50
Reisebegleitung Alexander D:  1,20
Hotel Calheta Beach:  1,40
Verpflegung im Hotel:  1,50
Reiseleiter Oliver Hoppe: 1,40
Ausflug Funchal Stadt  1,60
Ausflug Walbeobachtung: 1,00
Ausflug Inselrundfahrt: 2,00
Gesamteindruck: 1,30
Preis-Leistungsverhältnis: 2,00
Gesamt 1,50