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Atemberaubender Konzertgenuss in der Elphi

Einen wahren Kunstgenuss, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird, war das Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Janson in der Hamburger Elbphilharmonie. Den weltbekannten Dirigenten dabei beobachten zu können, wie er mit Hingabe und vollem Körpereinsatz Malers 7. Symphonie dirigiert,  jenes Werk voller Gegensätze, das mit düsteren Nachtmusiken beginnt, aber strahlend und majestätisch endet, war schon ein besonderes Erlebnis.

Drei Tage hatten die 47 Teilnehmer an der Schaffranek-Fahrt zur „Elphi“ eingeplant. Am ersten Anreise, Einchecken im schönen „Böttcherhof“ und nachmittäglicher Ausflug zu den Landungsbrücken.

Der zweite Tag startete mit einer unterhaltsamen Stadtrundfahrt in Begleitung der charmanten Hamburger Dern Mara Burmeister als Stadtführerin.

Nach einem frühen Abendessen im Böttcherhof war endlich der Besuch in der „Elphi“ an der Reihe. Vor Beginn des Konzerts war reichlich Zeit, das eindrucksvolle Konzerthaus in Augenschein zu nehmen. Die Plaza, ein Weg, der etwa auf halber Höhe rund um das Gebäude führt, bot fantastische Ausblicke auf die Speicherstadt, den Hafen und die Hamburger City.

Das dann folgende Konzert war atemberaubend. "Symphonien heißt bei mir mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen", sagte einst Gustav Mahler. Eine ganz eigene musikalische Welt hat er in seinen Sinfonien erschaffen, eine Welt, die extreme Gefühle und Stimmungen ausdrückt. Schönheit und Morbidität, Groteskes und Triviales, Volkstümliches und Militärisches, göttliche Sphären und menschliche Abgründe, Liebe und Tod - all das prägt auch die 7. Sinfonie. Mahler selbst bezeichnete seine Siebte als ein Werk mit vorwiegend "heiterem, humoristischem Inhalt". Der letzte Satz beginnt und endet in strahlendem C-Dur. Die Teilnehmer der Schaffranek-Reise erlebten ein Weltklasseorchester in bester Spiellaune.

Am nächsten Tag startete ein Großteil der Mitreisenden zu einer Alsterkanalfahrt. Dass sich das Wetter nicht so ganz von seiner besten Seite zeigte, tat der Stimmung keinen Abbruch. Gegen Mittag wurde die Heimreise angetreten. Dank der umsichtigen Routenwahl von Busfahrer Dieter konnten alle Staus gekonnt umschifft werden. Begleitet wurde die Fahrt von Jutta Lange.

Wie beurteilen Sie?
Reiseunterlagen1,3
Bus Rabenstein1,2
Busfahrer Dieter Stegitz1,3
Reisebegleitung Jutta Lange1,3
Symphonie1,01
Hotel Bötcherhof1,2
Abendessen im Hotel1,1
Frühstück im Hotel 1,4
Stadtrundfahrt1,3
Alsterkanalfahrt1,5
Kaffee und Kuchen1,2
Gesamteindruck1,2
Preis-Leistungsverhältnis1,5
Gesamt1,2